newsletter 34-2014

Liebe Freunde der ESG,

ein wichtiger Blick in die nächste Woche: Wer an unserem großen Weihnachtsmenü teilnehmen will (exquisit, in edler Atmosphäre, zum Thema “newcomer 2014”, Eigenbeitrag wird erhoben), möge sich rasch in die Liste eintragen, die im Büro ausliegt oder auch morgen Abend herumgereicht wird. Sputet Euch, denn mehr als 20 können leider nicht teilnehmen.

Morgen nutzen wir das Jubiläumsjahr 2014 nochmals aus, wenn es nämlich um das Konstanzer Konzil ab 1414 gehen wird:

Konstanz bot in den zurückliegenden Monaten eine international beachtete Ausstellung und zahlreiche Veranstaltungen. Anlass war ein europäisches Ereignis des Spätmittelalters: das Konstanzer Konzil. Drei Päpste, die gleichzeitig den Anspruch auf den Stuhl Petri erhoben, eine geteilte Christenheit, Konflikte in ganz Europa – aus diesen Gründen kamen zwischen 1414 und 1418 in der Bischofsstadt Konstanz geistliche und weltliche Würdenträger zum Konstanzer Konzil zusammen. Drei Ziele setze sich die Kirche, wovon sie mit der Wahl von Papst Martin V. nur eines, die Beendigung des Schismas, erreichte. Nötige Reformen der Kirche wurden vertagt. Die Todesurteile gegen Jan Hus und Hieronymus von Prag zählen zu den Auslösern der Hussitenkriege, die im 15. Jahrhundert Europa verunsicherten. Neben den theologischen Aspekten spielte auch das politische Geschehen auf dem Konzil eine wichtige Rolle. Die in Konstanz anwesenden weltlichen Herrscher fällten weitreichende Entscheidungen, die Europa bis heute prägen. Der emeritierte Heidelberger Mediävist Prof. Dr. Jürgen Miethke, der auch Mitglied des Kapitels der Universitätsgemeinde an der Peterskirche ist, wird genauer Bericht erstatten.
Und natürlich feiern wir vorher um 19 Uhr unseren Gottesdienst und essen anschließend gemeinsam zu Abend.
Herzlich grüßt Hans-Georg Ulrichs.