newsletter 21-2013

Liebe Freunde der ESG,

ein motivierender Semesterauftakt liegt hinter uns. Am vergangenen Mittwoch freuten wir uns nicht nur über den starken Besuch in der ESG zum Semestereröffnungsabend, sondern auch und gerade über die vielen neuen Gesichter. Herzlich willkommen! Am Samstag hatten wir unglaubliches Glück mit dem spätsommerlichen Wetter, das unsere Kajak-Tour von Neckargemünd bis Heidelberg zu einem großartigen Erlebnis werden ließ. Mit 14 Personen sind wir da ausgeschwärmt – das wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein, daß wir uns die Kajaks des Kinder- und Jugendwerkes der Evangelische Kirche in Heidelberg ausgeliehen haben. Und schließlich konnten wir am gestrigen Sonntag einen schönen Gottesdienst zu Beginn des Semesters miteinander feiern – auch dort wieder viele neue Gesichter.

In dieser Woche starten wir mit dem Semesterthema – und wie!!! Zu Gast ist der wohl bekannteste Heidelberger Theologe:

23.10.2013 | 20:15 Uhr | Gemeindeabend
Jesus von Nazareth – Fragmente einer Biographie
Kritische Untersuchungen zum Leben Jesu stellten im 18. Jahrhundert den Beginn der historischen Betrachtungsweise biblischer Schriften dar. So gab etwa G.E. Lessing „Fragmente eines Unbekannten“ heraus, was zu einer großen öffentlichen Auseinandersetzung führte. Was kann man tatsächlich als historisch zuverlässige Angaben zum Leben Jesu verstehen? Und lässt sich daraus so etwas wie eine Biographie Jesu rekonstruieren? Sind „Evangelien“ eine Form von biographischer Erzählung? Oder bleiben nur fragmentarische Stücke? Prof. Dr. Gerd Theißen hat sich ein ganzes Forscherleben intensiv mit dem Leben Jesu auseinandergesetzt und mehrere Standardwerke verfasst. Er wird uns einen spannenden Einblick in den gegenwärtigen Stand der Überlegungen geben.

Das wird bestimmt ein spannender Abend, gerade auch für Nicht-Theologen.

 

Auf zwei Gesprächsgruppen sei noch verwiesen:

Dienstag geht es ab 18.30 Uhr um Karl Jaspers‘ Buch „Der philosophische Glaube“.

Donnerstag findet um 18.00 Uhr das Bibelgespräch statt.

Es lohnt sich also, das Karl-Jaspers-Haus zu besuchen.

Herzliche Grüße aus der Plöck sendet Hans-Georg Ulrichs.

P.S. Leider sind wir am Samstag wohl Opfer eines größeren Diebstahls geworden. Das ist leider der Preis, den wir für ein offenes Haus zahlen müssen. Es ist echt zu ärgerlich.