newsletter 24-2011

Liebe Freunde der ESG,

in den zurückliegenden Tagen habe ich, wie es ein bekanntes Kinderbuch empfiehlt, Farben für den Winter gesammelt. Wie wunderbar hat die Sonne die Farben des Herbstes hervorgezaubert. Einen wundervollen Nachmittag erlebte ich auf dem Dilsberg: die Sonne wärmte Gesicht und Gefühl, der Himmel strahlte blau. So endete ich beim Schlendern an der kleinen evangelischen Kirche, mochte gerne hineinsehen und stand vor verschlossenen Türen. Was für eine vertane Chance! Wie viele Menschen wären an diesem Nachmittag wohl eben Gast in dieser Kirche gewesen. Manchmal machen wir es uns von und in der evangelischen  Kirche auch selbst schwer, sich in unserer Kirche beheimatet zu fühlen.

Umso mehr freuen wir uns, daß die ESG mit ihrem Karl-Jaspers-Haus Euch und anderen ein Stück Zuhause sein kann. Vergangene Woche gab es viel Zuspruch beim Gemeindeabend – und das erhoffen wir auch jetzt, wenn wir morgen abend zusammenkommen: 19.00 Uhr Gottesdienst, anschließend Abendessen. Um 20.15 Uhr wird Katharina Kunter auf Grund ihrer Studien mit uns diskutieren, was die Signaturen des Protestantismus sind, wie sie sich in den zurückliegenden 500 Jahren herausgebildet haben.

Erfreulicherweise haben am vergangenen Sonntag die Gesangbücher in der Peterskirche nicht ausgereicht. Warum ich mich darüber freue? Na, weil der Gottesdienst also gut „besucht“ gewesen sein muss. Da die Bücher in letzter Zeit häufiger ausgehen, haben wir jetzt zusätzliche neue bestellt. Die werden bestimmt gebraucht – zum Beispiel nächsten Sonntag, wenn Gerd Theißen predigen wird.

Auf zwei aushäusige Veranstaltungen weise ich bereits jetzt hin, zu denen Teilnehmerlisten aushängen und an den Gemeindeabenden herumgehen: am Donnerstag, 3. November, besuchen wir wegen unseres Semesterthemas „Zeit“ das Uhrenatelier von Lucian Tanase, einem Künstler und Meister seines Faches (Abfahrt wird um 17.45 Uhr beim KJH sein). Am Montag, 7. November, haben uns die Brüder des Stiftes Kloster Neuburg eingeladen. Um 15.00 Uhr fahren wir bei uns ab.

Und das Filmchen auf unserer Startseite muss man einfach gesehen haben, oder?

Herzlich grüßt Hans-Georg Ulrichs.