newsletter 7-2011

Liebe Leute!

Ich hoffe, dass Ihr die vergangene Woche genossen habt. Natürlich gab’s auch Stress, um wieder den Studienalltag organisiert zu bekommen – aber war’s nicht auch herrlich, all die bekannten Gesichter wiederzusehen und auch neue Leute kennen zu lernen? Im ESG-Haus hat es jedenfalls schon ganz schön gebrummt. Gestern feierten wir in einer übervollen Kirche den Semesterbeginn mit einem Gottesdienst und hatten anschließend noch ein sehr nettes Kaffeetrinken mit Kuchen, das die Fachschaft Theologie organisiert hatte. Und in diesen Minuten, in denen ich diesen newsletter schreibe, probt zum zweiten Mal in diesem SoSe der ESG-Chor – wie immer in großer Besetzung.

Die Karwoche ist für Protestanten liturgisch die wichtigste Woche des Kirchenjahres. Deshalb darf ich besonders zu den Gottesdiensten einladen. Am Mittwoch nehmen wir den Gründonnerstag ein wenig vorweg und bedenken in der ESG-Andacht um 19.00 Uhr das Gemälde „Abendmahl“ des skandalträchtigen Malers Fritz von Uhde. Karfreitag ist wie Ostersonntag Gottesdienst in der Peterskirche um 10.00 Uhr. Wer die Osternacht größer angelegt und ökumenisch feiern möchte, ist Samstag um 21.30 Uhr in der Heiliggeist-Kirche richtig. Dort findet der erste Teil der gemeinsamen Osternacht der Heidelberger Altstadtkirchen statt, den Schluss feiern wir dann in der Jesuitenkirche.

Manches startet jetzt. Wie bereits angekündigt beginnen wir Ostersonntag mit dem elektronischen Tagebuch der ESG. Wer noch mitmachen möchte, trage sich bitte in die Liste ein, die in den Gruppen und bei Veranstaltungen kursiert. Am Mittwoch nach Ostern beginnen wir dann auch mit dem Semesterthema und am Donnerstag dann mit einem neuen Gesprächskreis (dazu mehr im nächsten newsletter).

Wir beginnen aber auch – spontan beschlossen – mit der Grillsaison! Jetzt am Mittwoch wollen wir beim „offenen Gemeindeabend“ unseren großen Garten-Grill für dieses Jahr in Betrieb nehmen. Bitte bringt etwas „Grillgut“ mit – für Salat und Baguette ist gesorgt.

Und wer nochmals anders – naturwissenschaftlich – in den Himmel schauen möchte, dem seien nicht nur als „Geheimtipp“die „Halben Heidelberger Sternstunden“ empfohlen. Das Institut für Astronomie unserer Universität bietet im Zusammenhang mit dem Uni-Jubiläum täglich einen sehr charmanten Kurz-Vortrag über ein spannendes Thema der Astronomie an – und zwar in der Peterskirche. Der Besuch dieser Veranstaltungsreihe ist richtig gut – offenbar hat man mit diesem Format voll ins Schwarze getroffen. Also: Gibt es eine zweite Erde? Urknall? Wie tief kann man in das Universum gucken und was ist das Größte, was man dort zu sehen bekommt? – Auf diese Fragen und noch viel mehr wissen die Astronomen Antwort zu geben. Ich war jedenfalls vom heutigen Vortrag total begeistert.

Einen denk-würdigen Karfreitag und dann ein gesegnetes Osterfest wünscht Hans-Georg Ulrichs.