newsletter 3-2011

Liebe Freunde und Freundinnen der ESG,

„alternativlos“ ist zum „Unwort“ des Jahres gewählt worden. Das arme Wort kann ja nichts dafür, aber was damit transportiert werden soll, ist in der Tat unterirdisch. Im politischen und im persönlichen Handeln gibt es Möglichkeiten – der Gebrauch des Wortes „alternativlos“ dagegen ist eine ziemlich üble Machtausübung.

Dramatisch wird uns dies vorgeführt bei den „12 Geschworenen“, dem aktuellen Stück der Theatergruppe Mikrokosmos. „Alternativlos“ eindeutig war offenbar, nein: anscheinend die Situation nach einem Gerichtsverfahren, aber ein leise geäußerter Zweifel bringt eine Wende, löst einen Prozess innerhalb der Geschworenen-Kollegiums aus. Ich gestehe gerne, daß ich es nicht für möglich gehalten hätte, einen derart großartigen Theaterabend im Saal der ESG erleben zu können. Wie es den Schauspielern und Schauspielerinnen gelingt, ganze Lebensgeschichten und Lebensfragen durch eine „Diskussion“ innerhalb des Gerichtsgremiums zu thematisieren, war und ist wirklich großartig. Eine glänzende, bewegende Vorstellung. Freitag, Samstag und Sonntag finden weitere Aufführungen statt, dann am 29. Januar auch noch eine in Edingen. Unbedingt empfehlenswert!

Wir laden herzlich ein zum vorletzten Semestergottesdienst in die Peterskirche. Prof. Lienhard wird predigen und beim Predigtnachgespräch zur Verfügung stehen. Wie am vergangenen Sonntag wird eine neue Akustikanlage installiert sein, um auszutesten, inwieweit wir Verbesserungen vornehmen können.

Am kommenden Sonntag freuen wir uns auch wieder über die „Inspirationen am Abend“, dem Gottesdienst in anderer Form, vorbereitet von einem großen Team junger Leute. 19.00 Uhr Peterskirche.

In allen Gruppen und bei allen Veranstaltungen kann man noch bis kommenden Mittwoch an der Wahl zum ESG-Gemeinderat teilnehmen. Es wird den fünf Kandidierenden gut tun, wenn sie mit einem guten Votum mit der Leitung der Gemeinde im nächsten Semester beauftragt werden. Bitte nehmen Sie deshalb an der Wahl teil.

Herzlich grüßt Hans-Georg Ulrichs.