Newsletter 48-10

Liebe Freunde der ESG,

vergangene Woche hatte ich ein sehr eindrückliches Erlebnis: Prof. Schreiter hatte uns in die Glasbaufirma Derix nach Taunusstein eingeladen, um das nächste Kirchenfenster bereits im Entstehen zu sehen. Eine Gruppe der Universitätsgemeinde (nicht zuletzt die Engagierten der „Offenen Peterskirche“) und der ESG machte sich Donnerstag auf die Reise. Während einer Führung durch das Werk wurde der künstlerische und dann der handwerkliche Prozess erklärt. Wer hätte geahnt, dass der Künstler derart viele Arbeitsschritte benötigt, um zum Entwurf zu kommen? Und wer wußte schon, daß der Künstler auch während der Produktion nahezu bei jedem Arbeitsgang anwesend ist? Wie viel Erstaunen riefen die Erklärungen der Arbeiter und Angestellten im Werk hervor, die die Handgriffe zeigten! Es bedarf vieler Meister und Könner, um solche Meisterwerke hervorzubringen. Jedenfalls weiß ich nochmals neu unsere Kirchenfenster zu schätzen, weil ich ein wenig die Monate lange Arbeit verstanden habe, die darin steckt.

Arbeit kann etwas sehr Erfüllendes und Befriedigendes sein. Manchmal sieht man erst, wenn nicht gearbeitet werden kann, die Wichtigkeit und den Wert der Arbeit. Unser Büro ist krankheitsbedingt noch bis zum 13. Dezember geschlossen, so daß viel Arbeit liegen bleiben muss. Wir bitten um Nachsicht, wenn bis dahin nicht alles prompt erledigt werden kann. Alle sind redlich bemüht.

Ehrenamtliche Arbeit findet vielerlei statt, in den Gruppen und Kreisen, im Haus und an der Uni. Nächste Woche tagen Kapitel und ESG-Gemeinderat. Da investieren manche viele Stunden für unsere Gemeinde. Vielen Dank!

Einladen darf ich als kurzfristigen reminder zum heutigen Themenabend: Nach Gottesdienst und Abendessen wird heute um 20.15 Uhr das Deutsche Requiem von Brahms vorgestellt, das der ESG-Chor Ende Januar zweimal aufführen wird. Dazu sind nicht nur die Sänger und Sängerinnen des Chores eingeladen!

Nächste Woche wird mit Dr. Adelheid von Hauff eine Dozentin der Pädagogischen Hochschule bei uns zu Gast sein. Sie wird – im Zusammenhang mit unserem Semesterthema – über die „Eigenschaften Gottes“ sprechen. Wie benennen wir Gott? Was schreiben wir ihm zu? Was ist von Gott auszusagen? Am 8. Dezember um 20.15 Uhr wird es also um ganz wesentliche Frage des christlichen Glaubens gehen.

Wesentlich gehört auch die Hoffnung und die Erwartung zum christlichen Glauben. Das Thema des 2. Advent ist dann auch die erwartete Wieder(an)kunft Jesu Christi. Ein besonderer Akzent in der Adventszeit. Herzliche Einladung zum Gottesdienst, der musikalisch von „Vocalis Handschuhsheim“ begleitet wird. Wer den 2. Advent dann vollends musikalisch genießen will, der sei auf die Motetten aus England hingewiesen, die die „Camerata Carolina“ dann um 17.00 Uhr in der Peterskirche aufführen wird.

Herzliche Grüße aus der Plöck sendet Hans-Georg Ulrichs.